UMBAU. Nonstop Transformation gmp-Ausstellung in der Architekturgalerie München 

Eventart

Führung, Ausstellung

Treffpunkt

Blumenstr. 22, 80331 München

Datum & Zeit

27.11.2025, 17:00 Uhr

Fotos

Florian Holzherr

Wir erhalten eine exklusive Führung durch die Ausstellung „UMBAU. Nonstop Transformation“ der Architekten von gmp in der Architekturgalerie München.

Nach Stationen in Venedig, Hamburg, Berlin, New York und Shanghai mach die Ausstellung nun Halt in München, der sechsten Station der internationalen Wanderschau. Seit April ist gmp mit einem eigenen Standort in München vertreten, weshalb hier zwei lokale Projekte im Fokus stehen: 

Gasteig HP8 mit Isarphilharmonie und Halle E 

Europäisches Patentamt 

Über die Ausstellung 

gmp beschäftigt sich seit über fünf Jahrzehnten intensiv mit dem Thema Umbau. 

Mehr als 60 Umbauprojekte wurden realisiert, über 30 weitere befinden sich aktuell in Pla-nung oder Ausführung. 

In München werden neun aktuelle Beispiele vorgestellt, unter anderem: 

Olympiastadion Berlin (Umbau 2004) 

Estadio Santiago Bernabéu, Madrid (2024) 

Alsterschwimmhalle Hamburg (2023) 

Staatsbibliothek zu Berlin am Kulturforum (seit 2019) 

Pressehaus am Alexanderplatz, Berlin (2024) 

Kulturpalast Dresden (2017) 

Die Ausstellung zeigt in Film, Modell und Plan den Weg vom ursprünglichen Zustand über den Bauprozess bis zur heutigen Nutzung. Im Mittelpunkt stehen die Münchner Projekte: 

Gasteig HP8 – Isarphilharmonie & Halle E 

Der 2021 eröffnete Konzertsaal in Holzmodulbauweise bildet gemeinsam mit der historischen Trafohalle ein neues kulturelles Zentrum in Sendling. 

Europäisches Patentamt 

1980 von gmp fertiggestellt, seit 2022 Baudenkmal. Das Gebäude wird seit Jahrzehnten kon-tinuierlich neuen Anforderungen angepasst; aktuell wird die Fassadensanierung geplant. 

Diese Beispiele zeigen eindrücklich die UMBAU-Praxis von gmp: Aus der intensiven Ausei-nandersetzung mit dem Bestand entstehen Konzepte, die zeitgemäße Nutzung ermöglichen und das Potenzial vorhandener Bauwerke neu aktivieren. 

Auch die Räumlichkeiten der Architekturgalerie selbst stehen kurz vor einem Wandel: Nach Ende der Ausstellung wird der sogenannte „Blumenbunker“ für anstehende Umbauten ge-schlossen.